White Sapphire®: Entwickelt für verbesserte Ölkontrolle
- White Sapphire Australia Team
- 3. Aug.
- 4 Min. Lesezeit
Langanhaltende Formulierungen beginnen mit dem richtigen Wirkstoff zur Talgregulierung. Erfahren Sie hier, wie White Sapphire® durch seine spezifische Oberfläche und Ölabsorptionskapazität eine messbare Langzeitwirkung erzielt:
Zusammenfassung
Die Wahl der richtigen Qualität leicht gemacht: White Sapphire® Matte ist die Lösung für Formulierungen, bei denen die Kontrolle von Hautfett sowie ein trockenes, nicht fettendes Finish im Vordergrund stehen.
Die wahren Auswirkungen des Talgabbaus: Einfluss auf die Tragedauer bei dekorativer Kosmetik und den wirksamen LSF bei Sonnenschutzmitteln.
Die Physik der Ölkontrolle: Wie die BET-Oberfläche (4–7,5 m²/g) und das Ölabsorptionsvermögen (50–100 g/100 g) eine überprüfbare Leistungsgrenze definieren – statt bloßer Marketingversprechen.
Warum Adsorption Beschichtungen überlegen ist: Ein Wirkmechanismus, der weder durch Scherkräfte noch durch Hitze oder pH-Wert-Schwankungen beeinträchtigt wird.
White Sapphire® Matte: Die optimale Qualität für maximale Ölregulierung
Wenn Ölregulierung und ein trockenes Hautgefühl im Vordergrund stehen, ist White Sapphire® Matte die ideale Wahl. Die große Oberfläche sorgt für ein ausgeprägtes Trockengefühl, indem überschüssiges Öl absorbiert wird. So entsteht ein mattes, nicht fettendes Finish, das die durch manche UV-Filter und Emollientien verursachte Klebrigkeit – insbesondere in ölhaltigen Sonnenschutzmitteln und Emulsionen – verhindert. Diese Absorptionsfähigkeit trägt zur langen Haltbarkeit bei und verhindert das durch Talg und Schweiß bedingte Ablösen des Films, das die Haltbarkeit des Produkts verkürzt.
Fordern Sie ein Muster von White Sapphire® Matte an, um die Leistungsmerkmale mit Ihrer eigenen Rezeptur abzugleichen.
Warum die Kontrolle der Talgproduktion über das Thema „Glanz“ hinaus wichtig ist
Die Regulierung der Talgproduktion ist nicht zweitrangig gegenüber dem Lichtschutzfaktor (LSF) oder der Pigmentleistung; sie ist entscheidend für die Stabilität der Formulierung. Sobald die Absorptionskapazität eines Puders erschöpft ist, beginnt der Film unter dem Einfluss von Talg und Schweiß zu zerfallen. Dies beeinträchtigt die Haltbarkeit von dekorativer Kosmetik sowie die Wirksamkeit des UV-Schutzes bei Sonnenschutzmitteln. Die Talgresistenz an der Puderoberfläche – messbar mittels Kontaktwinkelmessung – korreliert direkt mit der Haltbarkeit des Produkts (Bui et al., 2019). Bei Sonnenschutzmitteln sind die Auswirkungen noch gravierender: Dieser Zerfallsprozess führt zu einer ungleichmäßigen Verteilung der UV-Filter, wodurch der effektive LSF während der Tragedauer sinken kann (Geoffrey et al., 2019). Ein Versagen in diesem Stadium äußert sich nicht durch sichtbaren Glanz, sondern durch einen messbaren Rückgang des UV-Schutzes genau dort, wo die Haut der stärksten Belastung ausgesetzt ist.
Genau auf diesem Wirkprinzip basiert die schweißresistente Sonnenschutzformulierung (LSF 50+), die der Dermatologe Dr. Russell Hills aus Brisbane unter Verwendung von White Sapphire® entwickelt hat. Sie wurde konzipiert, um die gleichmäßige Verteilung der UV-Filter auch bei starkem Schwitzen zu gewährleisten, anstatt sich auf ein erneutes Auftragen zur Kompensation zu verlassen.
Was die ölregulierende Wirkung von White Sapphire® bestimmt
Die Leistungsfähigkeit von White Sapphire® wird durch zwei messbare Eigenschaften bestimmt: eine BET-Oberfläche von 4 bis 7,5 m²/g (ISO 9277), welche die für die Adsorption von Talg verfügbare Fläche festlegt, sowie eine Ölaufnahmekapazität von 50 bis 100 g pro 100 g (ISO 787-5), die den Sättigungspunkt definiert, an dem das Pulver keine weiteren Öle mehr aufnehmen kann. Da der Wirkmechanismus auf physikalischer Adsorption und nicht auf einer chemischen Reaktion beruht (Ergin & Suvaci, 2025), stellen diese Werte eine überprüfbare Leistungsgrenze dar und nicht bloß ein Marketingversprechen.
Dies unterscheidet White Sapphire® von Inhaltsstoffen, die auf Oberflächenbeschichtungen angewiesen sind, um eine Ölresistenz vorzutäuschen. Die Wirkung beschichtungsbasierter Stoffe kann durch Scherkräfte, Verarbeitungshitze oder pH-Wert-Schwankungen in der Formulierung nachlassen, wodurch die Ölregulierung während der Verarbeitung oder der Tragedauer beeinträchtigt wird. Eine auf der inhärenten Oberfläche und Porosität beruhende Adsorption ist nicht anfällig für diesen Wirkungsverlust. Beide Varianten von White Sapphire® – „Matte“ und „Glow“ – bieten diese Eigenschaft; ein solches Portfolio aus zwei Varianten ist bei den meisten Alternativen, die nur als Einzelprodukt (Single-SKU) erhältlich sind, nicht zu finden.
Technische Zusammenfassung
Die Wirksamkeit von White Sapphire® bei der Ölkontrolle beruht auf zwei messbaren Eigenschaften. Die BET-Oberfläche liegt im Bereich von 4 bis 7,5 m²/g (bestimmt durch Gasadsorption gemäß ISO 9277:2010) und definiert die gesamte, pro Gramm Pulver für die Sebumadsorption verfügbare Fläche. Die Ölaufnahmekapazität beträgt 50 bis 100 g pro 100 g (bestimmt gemäß ISO 787-5:1980) und definiert den Sättigungspunkt, ab dem das Pulver kein weiteres Sebum mehr aufnehmen kann. Gemeinsam bestimmen diese Werte die Obergrenze für alle Leistungsversprechen hinsichtlich der Ölkontrolle, die für diesen Inhaltsstoff gemacht werden. Der zugrundeliegende Mechanismus ist die physikalische Adsorption, die eher von der Oberfläche und Porosität als von chemischer Reaktivität bestimmt wird; dies macht die Leistungsfähigkeit über verschiedene Chargen hinweg vorhersagbar und überprüfbar (Ergin & Suvaci, 2025).
Die praktische Relevanz dieses Mechanismus erstreckt sich auf zwei wesentliche Anwendungsbereiche. Bei dekorativer Kosmetik gilt die Sebumresistenz an der Pulveroberfläche – quantifiziert durch Kontaktwinkelmessung – als etablierter Indikator für eine lange Haltbarkeit (Bui et al., 2019). Bei Sonnenschutzformulierungen sind die Anforderungen höher: Ein Zerfall der Formulierung unter Einwirkung von Sebum und Schweiß führt zu einer ungleichmäßigen Verteilung der UV-Filter und einer Verringerung des effektiven Lichtschutzfaktors (LSF) während der Tragedauer (Geoffrey et al., 2019). Daher ist die Ölkontrolle bei Sonnenschutzformulierungen eher als technische Spezifikation denn als rein sensorisches Merkmal zu betrachten.
Hinsichtlich Sicherheit und regulatorischem Status ist White Sapphire® gemäß ECOCERT COSMOS (Version 4) zertifiziert, wird unter GMP-Bedingungen hergestellt, ist nicht als Nanomaterial eingestuft und wird nicht über intakte Haut aufgenommen. Vollständige Leistungsdaten, einschließlich der BET- und Ölaufnahmewerte auf Chargenebene, sind auf Anfrage bei White Sapphire® erhältlich.
References
Advance ZincTek. (2024). White Sapphire® product performance data. Internal testing documentation. Available on request from https://www.advancezinctek.com
Bui, H. S., Hasebe, M., & Ebanks, J. (2019). Evaluation of sebum resistance for long-wear face make-up products using contact angle measurements. In K. L. Mittal (Ed.), Advances in Contact Angle, Wettability and Adhesion (Vol. 4, pp. 193–221). Wiley-Scrivener. https://doi.org/10.1002/9781119593294.ch10
Ergin, N., & Suvaci, E. (2025). Advanced metal oxide powders for cosmetic science. Open Ceramics. https://doi.org/10.1016/j.oceram.2025.100832
Geoffrey, K., Mwangi, A. N., & Maru, S. M. (2019). Sunscreen products: Rationale for use, formulation development and regulatory considerations. Saudi Pharmaceutical Journal, 27(7), 1009–1018. https://doi.org/10.1016/j.jsps.2019.08.001
International Organization for Standardization. (1980). ISO 787-5:1980 — General methods of test for pigments and extenders — Part 5: Determination of oil absorption value. ISO.
International Organization for Standardization. (2010). ISO 9277:2010 — Determination of the specific surface area of solids by gas adsorption — BET method. ISO.
.png)
Kommentare